StartDesign & StrategieHackathon zur ORF-Transformation

Melanie Tschiedel

Journalismus | Design | Kommunikation

Inhalte neu denken. Als Journalistin und Kommunikationsdesignerin verbinde ich fundierte Recherche mit visueller Strategie. Mein Fokus: Komplexe Themen multimedial aufbereiten und Ästhetik mit journalistischer Relevanz vereinen – von der Datenanalyse bis zum Editorial-Konzept.

Hackathon zur ORF-Transformation

„Niemand wollte den ORF sprengen“ – ganz im Gegenteil: Beim Hackathon zur ORF-Transformation standen konstruktive Visionen für einen offenen, digitalen und sturmfesten öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Zentrum. Ein intensiver Austausch über die Zukunft unserer Medienlandschaft, abseits politischer Pfade, an einem Ort, der journalistische Geschichte atmet.

Eine Plattform für journalistische Visionen

Der Hackathon bot einen unabhängigen Raum, um über die großen Fragen der Branche zu diskutieren: Wie kann ein moderner ORF aussehen, der im digitalen Zeitalter besteht? In einer Zeit, in der öffentlich-rechtliche Medien oft zwischen Luxus-Debatten und Sparzwang stehen , konzentrierten wir uns auf die Transformation hin zu einer Plattform, die mehr Teilhabe und Transparenz ermöglicht. Es ging darum, den ORF „sturmfest“ für die kommenden Herausforderungen zu machen.

Networking mit Größen der Branche

Für mich persönlich war das Event vor allem eine Gelegenheit für intensives Networking. Es war beeindruckend, in angeregten Gesprächen und Diskussionen mit Größen des Journalismus über neue Formate und die notwendige digitale Öffnung des ORF zu philosophieren. Der Austausch mit Expertinnen und Experten zeigte deutlich: Die Zukunft des Journalismus braucht Mut zur Veränderung und den Willen zum Dialog über alle Hierarchieebenen hinweg.

Der Geist der Argentinierstraße: Wo Tradition auf Zukunft trifft

Ein besonderes Highlight war der Veranstaltungsort selbst. Sich durch die Gänge des Wiener Funkhauses zu bewegen, bedeutet, die Geschichte des Mediums einzuatmen. In diesem Haus sind die Spuren des Journalismus der Vergangenheit noch überall zu spüren – in der Architektur, den Studios und der besonderen Akustik.

Dieser Kontrast schuf eine einzigartige Atmosphäre: Während wir mit modernsten Innovationsmethoden an der digitalen Zukunft arbeiteten, standen wir auf einem Fundament aus Jahrzehnten journalistischer Integrität. Dieser Respekt vor der Tradition gab unseren Visionen für einen „offeneren und digitaleren“ ORF eine ganz besondere Relevanz.

Mein persönliches Takeaway

Dieser Hackathon war eine Bestätigung dafür, dass Innovation am besten dort entsteht, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Ich habe inspirierende Menschen kennengelernt und wertvolle Impulse für meine eigene Arbeit mitgenommen. Die Transformation des ORF ist kein politisches Projekt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Gestaltungsaufgabe, die den Geist der Tradition mit dem Mut zur Erneuerung verbinden muss.

Artikel zum Reformprozess

Beitrag Neos Lab: Offener, digitaler, sturmfest: Visionen für den ORF
Der Standard: „Niemand wollte den ORF sprengen“: Was die Neos aus erstem ORF-„Hackathon“ schließen
Kurier: Hackathon zur ORF-Zukunft: „Der Markt allein wird es nicht richten“
Vortrag Loenard Novy

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